Heilkunst, die auf dem ´Ähnlichkeitsgesetz` beruht und folgendermaßen umschrieben wird: „Wähle, um sanft, schnell, gewiss und dauerhaft zu heilen, in jedem Krankheitsfall eine Arznei, welche ein ähnliches Leiden erregen kann als sie heilen soll!“

Die Kunst ist es, einen Bezug zwischen Patientenschilderungen und Befund einerseits und dem Arzneimittel andererseits herzustellen, also Symptombild und Arzneibild zur Deckung zu bringen. Dieses Verfahren wird Repertorisation genannt. Als dritte Säule der Homöopathie muss dann die passende Verdünnung, die Potenzierung gefunden werden. So wird bei einer konstitutionellen Behandlung meist mit sog. Hochpotenzen (C-, LM- und Q-Potenzen) und bei einer symptomorientierten Behandlung besonders mit Tiefpotenzen (D-Potenzen) gearbeitet.